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Unterschiedlichste Themenschwerpunkte werden angeboten


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Projekttreffen Projekttreffen

Das Kunststoff-Institut bietet bereits seit über 15 Jahren Verbundprojekte zu den unterschiedlichsten Themenschwerpunkten an. Innerhalb der Laufzeit eines Verbundprojekts, welche zwischen 1-3 Jahren liegen kann, werden sowohl grundlegende als auch firmenspezifische Aufgabenstellungen bearbeitet und praxisgerechte Lösungen den teilnehmenden Firmen zur Verfügung gestellt.

Interessierte Unternehmen können häufig auch während der Laufzeit noch einsteigen und sich an der gemeinsamen Entwicklung von Produkten und Verfahren beteiligen.

Allen Projekten liegen die 'Projektvereinbarungen zu Verbundprojekten
am Kunststoff-Institut Lüdenscheid' zugrunde, die über die Download-Tipps am Fuß dieser Seite im PDF-Format einzusehen sind.

Mitgliedsfirmen des Trägervereins profitieren von Preisnachlässen bei Projektbuchungen, beachten Sie dazu auch den Querverweis am Ende der Liste.

Finden Sie Projekte zu Themen, die für Ihre Belange von Interesse sind.

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Geplante Projekte

Printed Electronics

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Recherche zum Stand der Technik und Forschung

In diesem Arbeitspaket wird eine umfangreiche Recherche im Hinblick auf Markt- und Forschungsaktivitäten durchgeführt. Insbesondere werden mögliche Funktionsprinzipien zur Realisierung von Slidern, Schaltern und Lichtfunktionen betrachtet. Verwendbare Leitermaterialien auf organischer Basis und auf Basis von Metallen sowie Dielektrika mit den jeweiligen spezifischen Eigenschaften werden recherchiert und unter Berücksichtigung der Applikations- und Anlagentechniken im Hinblick auf Anwendungspotentiale bewertet. Ferner werden auch bereits seit längerer Zeit bekannte Systeme im Bereich der 3D-MIDs betrachtet sowie neue Materialien und Materialsysteme, wie z. B. Graphen. Des Weiteren wird der Bereich der Prüfszenarien beleuchtet und geeignete Konzepte für eine elektrische Bauteilkontaktierung ermittelt. Die Ergebnisse dieses Arbeitspakets stellen die Basis für den Einstieg in die Thematik und für die weiteren Projekttätigkeiten dar.



Systemvergleich von Leiterbahnmaterialien

Aufbauend auf die Recherche erfolgt zunächst, anhand eines geeigneten Leiterbahnlayouts, eine Bewertung von vielversprechenden Systemen auf 2D-Folien und auf Bauteilen. Dazu sollen die elektrischen Eigenschaften in Abhängigkeit der Applikationsmethoden, wie z. B. Siebdruck, Ink-Jet Printing, Laserablation etc.

ermittelt werden. Weiterhin werden die Materialien und Prozesse hinsichtlich realisierbarer Verbundausbildung zwischen Leitermaterial und Substrat sowie ihrer Oberflächentopografie, Konturenschärfe, Verschleißfestigkeit und Reproduzierbarkeit untersucht. Darüber hinaus wird ein vom Kunststoff-Institut Lüdenscheid

patentiertes neues Verfahren zur partiellen Schichtapplikation in die Untersuchungen eingebunden.



FFIM (Functional Film Insert Molding)

Verformen und hinterspritzen von dekorativen, funktionalisierten Foliensystemen

Das Verformen, Beschneiden und Hinterspritzen, entsprechend dem Verfahren Film-Insert Molding (FIM), stellt den Stand der Technik zur Herstellung von werkzeugfallenden und veredelten Kunststoffformteilen dar. Die FIM-Technik soll im Rahmen des Projektes genutzt werden, um die Touchfunktionalität, gepaart mit der dekorativen Oberfläche einer bedruckten Folie, für die Bauteilintegration zu realisieren (FFIM). Dazu werden Validierungsversuche zur Bestimmung der realisierbaren Verformungsgrade der applizierten Leiterbahnsysteme durchgeführt. Des Weiteren wird ein Spritzgießwerkzeug in Abstimmung mit der Verformung zur Überprüfung der Hinterspritzbarkeit an einem Versuchsbauteil erstellt. Im Rahmen der Hinterspritzversuche werden mögliche Materialkombinationen sowie eine geeignete Prozessführung zur schonenden Verarbeitung des dekorativen und funktionellen Foliensystems ermittelt. Ferner werden werkzeugtechnische Konzepte

zur Leiterbahnkontaktierung erarbeitet und experimentell erprobt. Eine Bauteilvalidierung wird anschließend hinsichtlich elektrischer Funktionalität sowie anhand gängiger Prüfmethoden im Bereich des automobilen Umfeldes, insbesondere angesichts Haftung und Beanspruchung gegenüber klimatischen

Bedingungen durchgeführt und soll Aufschluss über die Performance der unterschiedlichen Materialien und Prozesse geben. Zum Projektabschluss soll jeder Teilnehmer einen funktionsfähigen Demonstrator mit touchsensitiver Oberfläche und dazugehöriger Auswerteelektronik erhalten.
 01/2015 bis 12/2016
 Projektleiter
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Reduzierung von Entformungsproblemen

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Innerhalb des Verbundprojektes "Reduzierung von Entformungsproblemen" werden zwei inhaltliche Schwerpunkte gesetzt. Zum einen wird sich innerhalb des Projektes der Haft-/Klebneigung von Kunststoffen auf den Werkzeugoberflächen gewidmet. Innerhalb praktischer Untersuchungen und unter Einsatz eines mit entsprechender Messtechnik ausgestatteten Werkzeuges, werden die im System Werkzeugoberfläche-Kunststoff bei der Entformung auftretenden Spannungen unter Serienbedingungen ermittelt. Durch ein Benchmarking seriell eingesetzter unterschiedlicher Schichtsysteme und Oberflächenstrukturen, wird den Projektteilnehmern die zielgerichtete Auswahl der optimalen Werkzeugoberfläche für den jeweiligen Kunststoff ermöglicht. Zum anderen sollen die Projektteilnehmer hinsichtlich der Bedeutung des Entformungssystems sensibilisiert werden. Durch eine nicht artikel-, werkstoff- und prozessgerechte Gestaltung des Entformungssystems, können beispielsweise folgende Problemstellungen in der Fertigung mit entsprechenden Konsequenzen resultieren:

  • Weißbruch/Auswerfermarkierungen
  • Entformungsriefen
  • Einfallstellen
  • Glanzunterschiede
  • Bruch des Artikels
  • zu lange/zu kurze Kühlzeit für Entformung erforderlich
  • erhebliche Entformungskräfte/Belastung des Werkzeuges
  • Übergabe an Handling kritisch (Lage/Kräfte)


Im Projekt wird ein elektronisches Nachschlagewerk generiert, das die am Markt verfügbaren Informationen zum Thema Entformung (Konstruktion, Materialauswahl etc.) zusammenträgt. Dieses können die Projektteilnehmer zur zielgerichteten Gestaltung und Bewertung eines Entformungssystems in der Praxis nutzen.
 01/2015 bis 12/2016
 Projektleiter
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Präventive Instandhaltung

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Die Korrosion von Temperiersystemen ist keine Seltenheit in der Praxis und stellt laut Experten gegenüber Ablagerungen die wesentlichere Herausforderung in Bezug auf die Langlebigkeit und Effizienz eines Temperiersystems dar. Viele Instandhaltungsabteilungen berichten über diese Problematik und die damit einhergehenden kurzen Wartungsintervalle und langen Ausfallzeiten in der Produktion. Weniger offensichtlich sind jedoch die Auswirkungen auf die Zykluszeiten sowie auf Anlagentechnik wie Temperiergeräte und Kühlanlagen.

Vielen Spritzgießverarbeitern sind einzelne Maßnahmen/Verfahren zum Schutz oder zur Instandsetzung von Temperierkanälen bekannt. Allerdings fehlt der Gesamtüberblick über die möglichen Lösungen und die Wirkzusammenhänge innerhalb des komplexen Gesamtsystems (Werkzeug, Temperiergerät, Kühlanlage etc.).

Ferner fehlen oft Detailinformationen zu den Verfahren, die eine wirtschaftliche und technische Bewertung selbiger erst ermöglichen.

Das Projekt Präventive Instandhaltung von Temperiersystemen setzt genau hier an und möchte den Projektteilnehmern das zur Bewertung und Auswahl einer entsprechenden Problemlösung notwendige Wissen zur Verfügung stellen. Neben der Sensibilisierung für die Problematik einer Korrosion von Temperiersystemen und der Aufbereitung der Grundlagen (Ursachen, Wechselwirkungen etc.), werden die am Markt verfügbaren Lösungsansätze recherchiert, hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen und technischen Vor- und Nachteile analysiert und den Teilnehmern in einem Gesamtvergleich vorgestellt. Zudem wird auch „über den Tellerrand“ geschaut, um zu ermitteln, ob in anderen Anwendungsfeldern evtl. bereits effektive und übertragbare Lösungsansätze existieren. Auch eine Minderung der Problematik, durch konstruktive und ablauftechnische Maßnahmen bei „konventionellem“ Temperiersystem, soll innerhalb des Projektes betrachtet werden
 12/2014 bis 11/2015
 Projektleiter
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Wärmeleitfähige Kunststoffe

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Das Projektvorhaben betrachtet die verschiedenen Faktoren, die Einfluss auf die Wärmeleitfähigkeit polymerer Materialsysteme ausüben. Es gilt, Zusammenhänge der einzelnen Faktoren aufzuzeigen und deren Einfluss zu gewichten und diese anhand ausgewählter Versuchsreihen zu bewerten. Der Schwerpunkt möglicher Versuchsreihen konzentriert sich auf die Material- und/oder Füllstoffsysteme selbst. Nachfolgend sind die Arbeitspakete und Fragestellungen aufgezeigt:



  • Darstellung Stand der Technik
  • Erstellung individueller Anforderungsprofile der Projektteilnehmer
  • Recherche und Gewichtung der Einflussfaktoren auf die Wärmeleitfähigkeit
  • Matrixmaterial
  • Füllstoffe
  • Konstruktion
  • Verarbeitung
  • Welche Möglichkeiten der Einflussnahme auf die Wärmeleitfähigkeit bestehen hinsichtlich des Füllstoffs?
  • Wie wirkt sich der Füllstoff auf die Materialeigenschaften aus?
  • Welche Möglichkeiten sind vakant, um Eigenschaftsverbesserungen zu erzielen?
  • Was ist bei dem Einsatz von Simulationsprogrammen zu berücksichtigen?
  • Welche Eigenschaftskennwerte können für die Simulation herangezogen werden?
  • Wie wirken sich die Füllstoffe auf die Verarbeitung aus?
  • Welche Stellschrauben ergeben ein größtmögliches Potenzial zur optimalen Auslegung wärmeleitfähiger Produkte?
  • Durchführung ausgewählter Versuchsreihen zur Optimierung der Wärmeleitfähigkeit nach vorhergehender Bewertung der Einflussfaktoren
 10/2014 bis 09/2016
 Projektleiter
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Kostensenkung durch gezielte Materialauswahl

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Block 1: Themen im Verbund Gemeinschaftliche Schulungen zur Vermittlung von Werkstoffkenntnissen und Spezialthemen

  • Grundlagen der Kunststoffe
  • Lesen von Materialdatenblättern
  • Systematische Vorgehensweise zur Materialauswahl
  • Werkstoffprüfungen/Materialvalidierung
  • Einsatz nachhaltiger Materialien (Biokunststoffe)- Recycling
  • Einsatz von Additiven


Block 2: Firmenspezifische Handlungsempfehlungen

  • Kick-Off-Meeting im Unternehmen mit dem Ziel der Ist-Aufnahme
  • Festlegung von Baugruppen
  • Definition der Maßnahmen; Datenaufbereitung durch den Projektteilnehmer
  • Auf Grundlage der Daten erfolgt ein firmenspezifisches Angebot für Block 3 auf Basis der Arbeitspakete 1 bis 6


Block 3: Firmenspezifische Betrachtung Materialbezogene Analyse (AP1)

Das Arbeitspaket beinhaltet die Datenaufbereitung der eingesetzten Materialtypen mit dem Ziel, eine materialbezogene Reduzierung der Typenvielfalt herbeizuführen:

  • sortenspezifische Datenaufbereitung
  • Festlegung von signifikanten Materialanforderungen unter Berücksichtigung des Produktportfolios
  • Vergleich der Materialeigenschaften und Auswertung


Erstellen von Anforderungsprofilen (AP2)

Erstellen des jeweiligen Anforderungsprofils zuvor definierter Anforderungsgruppen auf Basis von Informationen, die seitens des Projektteilnehmers zur Verfügung gestellt werden.



Bauteilanalyse (AP3)

Die Eigenschaften der bislang eingesetzten Materialtypen werden übersichtlich aufbereitet, miteinander verglichen und erste Synergien herausgestellt. Anschließend erfolgt eine Analyse signifikanter Materialanforderungen

für die jeweilige Bauteilgruppe und die Überprüfung der Möglichkeit, bestimmte Materialien innerhalb des bestehenden Produktportfolios bauteilbezogen zu substituieren.



Recherche nach alternativen Materialanbietern (AP4)

Es werden zu bestehenden Materialtypen Alternativen anderer Rohstoffhersteller unter Zuhilfenahme einer Datenbank recherchiert.



Recherche nach Alternativmaterialien (AP5)

Im Zuge dieses Arbeitspaketes wird nach alternativen Materialien gesucht, die noch nicht im Portfolio des Projektteilnehmers auftauchen, jedoch in der Lage sind zwei oder mehr Materialien zu substituieren.



Evaluierung des Materialeinsatzes (AP6)

Innerhalb des Arbeitspaketes werden Empfehlungen ausgesprochen und/oder Maßnahmen festgelegt, mit denen die recherchierten Materialien seitens des Projektteilnehmers geprüft werden können.
 04/2014 bis 09/2014
 Projektleiter
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Laufende Projekte

Optische Technologien 4

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Innerhalb des Projektes werden nachstehende Aspekte näher beleuchtet und bearbeitet:

  • virtuelle systematische Abmusterung (DOE)
  • Inline 100 % Qualitätskontrolle von optischen Bauteilen
  • Automatisierung in der Fertigung optischer Präzisionsbauteile
  • Optimierung von Beleuchtungsverteilungen
  • Heißkanaltechnik mit Direktanbindung der optischen Bauteile
  • Einfluss der Plastifizierung


Während des ersten Projekttreffens erfolgt eine Gewichtung der geplanten Projektschwerpunkte durch die Projektteilnehmer. Anhand deren werden die endgültigen Projektinhalte definiert.
 09/2014 bis 08/2016
 Projektleiter
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Hinterspritzen von Metallfolien 4

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Symboliken und Strukturen durch den Hinterspritzprozess

Die Prägung feinster Schriftzüge und Symboliken in das metallische Substrat mittels des Schmelzedrucks wird innerhalb des neuen Projektes untersucht, so dass eine fundierte konstruktive Auslegung entsprechender Produkte sowie der dazugehörigen Werkzeuge möglich wird. Es gilt dabei diesen spezifischen Umformprozess, auch in Abhängigkeit der Eigenschaften des metallischen Substrats, zu analysieren und darauf basierend eine Prognose der Abformqualität zu ermöglichen.



Verbesserung der mechanisch-thermischen Bauteileigenschaftendurch hybrides Prägedesign

Das Design einer Oberflächenstruktur bestimmt nicht nur die optischen und haptischen Eigenschaften eines Bauteils, sondern hat auch entscheidenden Einfluss auf dessen mechanisches Verhalten. So lässt sich z. B. durch eine geeignete Formgebung die Biegetragfähigkeit eines Bleches um mehr als 20 % erhöhen oder es können die bei thermischer Beanspruchung auftretenden Zwängungsspannungen signifikant verringert werden. Die daraus resultierenden Vorteile bezüglich Gewichtseinsparung und Erhöhung der Lebensdauer werden bislang noch nicht systematisch genutzt.

Im Rahmen des Projektes wird daher der Einfluss der Oberflächengestaltung auf die relevanten mechanischen Größen von Hybridstrukturen unter verschiedenen Lastfällen aufgezeigt. So sollen mit Hilfe numerischer Simulationen einerseits an die Beanspruchung der Bauteile angepasste und designtechnisch ansprechende Muster entwickelt, andererseits aber auch mögliche negative Effekte ineffizienter Varianten dargestellt werden. Ziel ist es, neue Wege zu einem leichten, langlebigen und sicheren Bauteildesign zu beschreiben.



Schadensbeurteilung und –vorhersage

Der Einsatz des Hinterspritzens stellt auch veränderte Anforderungen an die Produktqualifikation. So existieren selten Produktspezifikationen, die an diese Technologie angepasst sind. Selbst bei Erfüllung aller Prüfungen (z. B. Klimawechseltest, Salzsprühnebeltest) kommt es in einigen Anwendungen zu Ausfällen der Bauteile. Innerhalb des Projektes stellen daher der Aufbau und die Prüfung eines aussagefähigen Prüfszenarios für stoffschlüssige Metall-Hinterspritzungen einen Schwerpunkt dar.



Anwendungsgebiete

Potentielle Anwendungen ergeben sich in der Automobil- und Elektroindustrie sowie bei Consumer Electronics in Form von Gehäusen und Zierelementen.

 08/2014 bis 07/2016
 Projektleiter
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KuGlas 3

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Innerhalb des Projektes werden die Schwerpunkte Tiefziehen von Glas und die Direkthaftung von Kunststoff zum Glas bearbeitet. Im Projektpunkt „Tiefziehen“ werden zulässige Umformgrade und Geometrien des Glases definiert und in Praxisversuchen untersucht. Hierbei soll auch die Verwendung von Dünngläsern (Dicke 0,1 mm) und modifizierten Gläsern (beispielsweise chemisch vorgespannt) diskutiert werden. Auf Grundlage dessen soll ein Demonstrator hergestellt werden, der durch das Spritzgießverfahren in nur einem Fertigungsschritt rückseitig mit Kunststoff hinterspritzt wird. Der zweite Schwerpunkt ist die stoffschlüssige Verbindung der beiden Werkstoffe im Spritzgießverfahren. Hierzu werden Versuche mit dem Fokus zur Erzielung einer Direkthaftung durchgeführt. Vorteile der Werkstoffkombination sind die geringen Verarbeitungsdrücke und das geringe Schwindungspotenzial der Kunststoffe, die sich vorteilhaft für die Glasanbindung darstellen.



Prüfung des Verbundes

Neben der Ermittlung der Verbundfestigkeit im Zugscherversuch sollen auch weitere Prüfungen wie Emissionsmessungen, Kratztests, Kugelaufpralltests, Transmissionsmessungen etc. durchgeführt werden. Hierzu wird ein Fragebogen versendet, um die gewünschten Anforderungen für die entsprechenden Anwendungsfälle ermitteln zu können.



Anwendung

Glas bietet als Echtmaterial gute optische Eigenschaften, wie auch eine gute Medien- und Kratzbeständigkeit. Durch die Kombination mit Kunststoff ist sowohl eine Funktionsintegration aber auch eine Verbesserung der mechanischen Eigenschaften möglich. In Kombination mit kapazitiver Sensorik könnten Funktionselemente entstehen oder funktionelle Displays mit Echtglasoberflächen und rückseitigen transparenten Kunststoff zur Stabilisierung.

 08/2014 bis 07/2016
 Projektleiter
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Oberflächenbehandlung von Kunststofformteilen 9

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Lackieren im Werkzeug

Die Herstellung und Veredelung von Bauteilen in einem Produktionsschritt ist grundsätzlich aus vielerlei Hinsicht erstrebenswert. Integrierte Beschichtungsprozesse bieten u. a. Vorteile bezüglich geringerer Bauteillogistik und einer reduzierten Kontamination der Oberflächen, was sich bei nachgeschalteten Veredelungsverfahren oft als Problem darstellt. Eine Beschichtung durch Fluten im Werkzeug bietet brillantere Oberflächen mit Tiefeneffekten als es mit klassischen Lackierverfahren möglich ist. Es entsteht kein Overspray, und die erreichbaren Schichtdicken kaschieren Oberflächendefekte des Kunststoffteils.



Aktuellen Trends folgend stehen Produkte mit Oberflächendesigns in Piano-black-Optik vermehrt im Fokus des Designs, was durch das Fluten im Werkzeug sehr gut realisiert werden kann und eine besondere Hochwertigkeit widerspiegelt. Die Eigenschaften der dafür verwendeten Systeme (z. B. PUR) lassen sich auf vielfältige

Weise einstellen. So können weiche bis harte Oberflächen mit kratz- oder chemikalienbeständigen Funktionen oder mit Selbstheilungseffekten ausgestattet werden und zwar in Kombination mit unterschiedlichsten Materialien (Folien, Holz etc.). In dem Projekt soll vergleichend dargestellt werden, welche diffizilen Unterschiede sich hinter den am Markt beworbenen Begrifflichkeiten wie etwa Skinning, Coating, Clearmelt oder Clearrim verbergen. Die Anwendungsmöglichkeiten mit Vor- und Nachteilen sollen dabei erarbeitet werden.



Spezielle Aspekte hinsichtlich Werkzeugtechnik (wie z. B. die Abdichtung bei Durchbrüchen oder die Verwendung von strukturierten Werkzeugoberflächen) sollen evaluiert und in praktischen Versuchen umgesetzt und untersucht werden. Für die Durchführung wird die benötigte Anlagen- und Werkzeugtechnik im hauseigenen Technikum installiert. So soll unter anderem geprüft werden in welchem Maß mit dieser Technologie Anti-Glare-Effekte erzielt werden können. Zudem wird die Verfahrenskombination mit dem Hinterspritzen, beispielsweise digitalbedruckter Folien, in die Versuche einfließen. Prüfungen hinsichtlich Kratz-, Abrieb-, Medienbeständigkeit und Bewitterungstests sollen Aufschluss zur Performance der Beschichtungen geben.



Digitaldruck

In zunehmendem Maß steigt der Bedarf zur individuellen Produktgestaltung. Durch seine extreme Flexibilität hinsichtlich schneller Dekorwechsel gewinnt der Digitaldruck dabei an Bedeutung. Im Vorgängerprojekt wurden zum Digitaldruck bereits umfangreiche Untersuchungen durchgeführt und eine Übersicht der am Markt angebotenen Systeme erstellt. Weil die Entwicklungen in diesem Bereich sehr schnell voranschreiten, soll im neuen Projekt die Technologie weiter verfolgt und zukunftsweisende Prozessfortschritte präsentiert werden. Überdies sollen Folien, die mittels Digitaldruck individualisiert wurden, auf ihre Anwendung innerhalb des Flutens im Werkzeug überprüft werden.



Lacke als optische Chromalternative

Oberflächen mit metallisch glänzendem Design stellen sich als sehr hochwertig dar. Gegenüber den in der Regel sehr kostenintensiven und aufwendigen Verfahren zur Erzeugung von Chromeffekten auf Kunststoffformteilen, wie dem Galvanisieren, PVD-Beschichten oder Heißprägen, kann sich das Lackieren als vorteilhaft darstellen.

Im Projekt soll recherchiert werden, welche Chromeffektlacke und Applikationsverfahren gegenwärtig am Markt erhältlich sind und in welchem Maße der Hochglanzeffekt erzielt wird. Potenzielle Lacke sollen in praktischen Versuchen auf ihre serientaugliche Applikationsfähigkeit getestet und die Eigenschaften der Systeme hinsichtlich Optik und Haftung geprüft werden.
 05/2014 bis 04/2016
 Projektleiter
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PVD-Beschichtung von Kunststoffen

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Direktmetallisierung ohne Primer

Bei der klassischen PVD-Beschichtung werden Oberflächenfehler an den zu metallisierenden Spritzgießteilen durch das Lackieren eines Primers egalisiert. Dieser zusätzliche Prozessschritt erzeugt hohe Kosten und Ausschussraten. Innerhalb dieses Projektschwerpunktes soll mit Hilfe variothermer Werkzeugtemperierung eine ausreichende Oberflächengüte des Spritzgießteils hinsichtlich einer Direktmetallisierung erzielt werden, um auf den Prozessschritt des „primerns“ verzichten zu können. Diesbezüglich werden innovative Temperiertechniken in praktischen Versuchen erprobt.



Marktübersicht

Der Einstieg in die Thematik wird durch eine Marktrecherche der bestehenden Anlagentechnik und der etablierten Schichtsysteme erfolgen. Dazu werden Anwendungen und innovative Möglichkeiten gleichermaßen begutachtet und analysiert. Es sollen die verschiedenen PVD-Metallisierungsverfahren vorgestellt und Besonderheiten erläutert werden. Dazu zählen u. a. die Anlagentechnik der verschiedenen Hersteller, deren Vor- und Nachteile sowie die Möglichkeiten und Grenzen zur Erzeugung farbgebender Schichten. Dabei tragen Vorträge von externen Spezialisten zum allgemeinen Verständnis bei. Je nach Wunsch der Projektgruppe werden bestimmte Systeme näher begutachtet.



Schichtcharakterisierung

Die meisten etablierten Charakterisierungsmethoden im Bereich der PVD-Technik sind Verfahren für Schichten, die auf einem metallischen Grundkörper eingesetzt werden. Eine Übertragung auf ein metallisiertes Kunststoffbauteil ist nur begrenzt möglich. Es werden geeignete Methoden recherchiert und ggf. angepasst, um sie bei Kunststoffsubstraten anwenden zu können. Für bestimmte Themenbereiche, wie etwa die Haftfestigkeit zwischen Kunststoff- und PVD-Schicht oder auch zwischen PVD-Schicht und Lackierung sollen neue Verfahren erprobt und auf ihre Anwendbarkeit hin überprüft werden. Ziel ist es, einen messbaren Zusammenhang zwischen den Eigenschaften der PVD-Schicht und der Anwendbarkeit verschiedener Lacksysteme herzustellen.



Anwendungsgebiete

Durch ein umfangreiches Angebot möglicher Designs zur Metallisierung, ist die PVD-Technik für sämtliche Branchen anwendbar, bei denen Wert auf eine edle Oberflächendekoration gelegt wird.
 02/2014 bis 01/2016
 Projektleiter
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GlasSkin

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Der Werkstoff Glas

Glas ist ein spröder und inerter Werkstoff, der eine porenfreie Oberfläche besitzt. Zur Verformung muss Glas typischerweise über einen Temperaturbereich von ca. 700 bis 1100°C erwärmt werden. Niedrigschmelzende Glaslegierungen können schon bei Temperaturen von ca. 280°C verarbeitet werden. Dabei wird die Fließtemperatur des Materials unter Verwendung von Phosphor, Silber etc. herabgesetzt. Ein Nachteil dieser Gläser kann eine geringere Hydrolysebeständigkeit sein. Ab einem Verarbeitungstemperaturbereich von 300 bis 450°C liegen Gläser vor, die diesen Nachteil nicht mit sich bringen. Genau hier wird der Ansatz gesehen, diese Gläser per Mehrkomponententechnik in einem Bauteil mit Kunststoff zu vereinen.



Welche Kunststoffe lassen sich einsetzen?

Unter dem Aspekt der unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten der beiden Werkstoffe und der Bauteilgeometrie, sollen Materialien auf ihren Einsatz hin betrachtet werden. Dabei können neben haftungsmodifizierten Thermoplasten auch Duroplaste und LSRs (Liquid Silicone Rubber) verwendet werden, die sich im Spritzgießverfahren verarbeiten lassen und eine Direkthaftung zum Glas gewährleisten.



Anwendungsgebiete

Potentielle Anwendungen ermöglichen bei komplexen Bauteilgeometrien, die eine Echtglasoberfläche aufweisen, rückseitig die Funktionalität von Kunststoff zur Implementierung in Baugruppen. Anwendungsfälle finden sich u. a. in der Automobilindustrie, wie etwa im Interieurbereich sowie in der Elektronik/Konsumerindustrie.
 12/2013 bis 11/2015
 Projektleiter
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Betriebssicheres Werkzeug 3

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Zur Analyse der Korrosion soll ein Methodenscreening durchgeführt werden. Mittels der folgenden Methoden sollen verschiedenartige Beschichtungen und Werkstoffe untersucht werden:



  • Stromdichtepotentialkurve
  • Spannungsrauschen
  • Rasterkelvin Elektrode
  • Scanning Vibration Elektrode Technology (SVET)


Das Korrosionsverhalten von Oberflächen bestimmt sich aus den einwirkenden Medien und dem Verbund aus Beschichtung und Grundmaterial. Formenbaustähle bieten üblicherweise nur ein begrenztes Korrosionsschutzverhalten, weil die Legierungsbestandteile nur in engen Grenzen variiert werden können. Beschichtungen können als Korrosionsschutz verwendet werden, müssen dabei aber möglichst fehlerfrei abgeschieden werden, um keinen Kontakt zu dem zu schützenden Grundmaterial zuzulassen. Ziel der Untersuchung ist es daher neue und weiterführende Erkenntnisse über das Schutzpotential der Paarung Werkzeugstahl/Beschichtung und eventuell vorhandene Porosität zu erhalten. Der korrosive Einfluss von Heißgasen aus den Spritzgießprozess wird in einem speziell ausgerüsteten Formwerkzeug untersucht:



  • Keramik-Formrahmen
  • beschichtbare Wechseleinsätze aus Formwerkstoffen
  • steuerbares Entlüftungsventil zur Druckregulierung im Formwerkzeug
  • Variation von Verfahrensparametern und Kunststoffmaterialien
  • Analyse der Korrosion durch Untersuchung der Oberflächentopographie
 11/2013 bis 10/2015
 Projektleiter
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Einsatz nachhaltiger Materialien 2

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Erstellen individueller Anforderungsprofile verschiedener Industriesparten

  • Auswahl und Einsatz technischer Materialien in Abstimmung mit den Projektteilnehmern, z.B.
  • - PA, PTT
    - PLA und PHA
    - WPC bzw. NFK mit weiteren Matrixmaterialien
  • Evaluierung von ausgewählten Materialeigenschaften unter Berücksichtigung der Anforderungsprofile
  • - mechanische, thermische, elektrische Eigenschaften
    - Alterung
    - rheologische Eigenschaften
  • Recherche nach und Additivierung mit
  • - Verstärkungs– und Füllstoffen
    - Additiven, die zur Eigenschaftsverbesserung bzw. –anpassung eingesetzt werden können
    - Verifizierung der Wirksamkeit durch ausgewählte Prüfungen
  • Weitere verfahrenstechnische Aspekte
  • - Einfluss der Maschinenparameter
    - Einfärbung, Oberflächenbehandlung etc.
    - Bestimmung der Veränderung der Verfahrensparameter durch Additivierung mit Füll- und Verstärkungsstoffen
 11/2013 bis 05/2015
 Projektleiter
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Umspritzen von Rundleitern 3

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Haftung vom Umspritzmaterial zu Metallgehäusen und anderen metallischen Komponenten

Bei geringen Dichtigkeitsanforderungen kann ein ausschließliches Umspritzen der Schirmhülse zum Erreichen der gewünschten Performance genügen. Steigen diese Anforderungen jedoch, reicht das ausschließliche Umspritzen nicht mehr aus und es muss ein Mehraufwand kalkuliert werden. Zur Dichtigkeitssteigerung sollen formschlüssige Dichtigkeitskonzepte durch Lasergravur, Rändel, Labyrinthe o. ä. untersucht werden. Diese formschlüssigen Lösungen bieten die Vorteile einer schnellen Umsetzung, einer Erhöhung der Auszugskraft sowie gegenüber dem Einsatz von Haftvermittlern eine unendliche Lagerstabilität. In diesem Zusammenhang zu klärende Fragen richten sich auf die optimale Geometrie, das wirtschaftlichste Verfahren und die erreichbaren Dichtigkeiten. Sie sollen durch praktische Versuche geprüft und beantwortet werden.

Zeitversetzte Schwindung und Ausschwitzung von niedermolekularen Stoffen nach dem Umspritzen von Rundleitern

Untersuchungen zeigen, dass viele Rundleiter durch den Umspritzvorgang schwinden, wodurch es zu einer deutlichen Spaltbildung zwischen Gehäuse und Rundleiter kommen kann. Projektziel ist es, Methoden zur Vorwegnahme der Schwindung zu finden und zu erproben. Zudem erschweren Ausschwitzungen niedermolekularer Stoffe (wie Butylstearat oder Weichmacher), die aus dem Rundleiter austreten, einen dauerhaften Verbund. Diese Stoffe und ihr Einfluss auf die Umspritzung sollen beleuchtet und durch geeignete Verfahren vorweggenommen werden.

Dauertests

Mehrwöchige Dauerversuche durch Klimawechseltests mit anschließender Dichtigkeitsprüfung sollen den Einsatz der untersuchten Einheiten garantieren. Das Einbinden von Kundenteilen ist möglich.

Anwendungsgebiete

Umgesetzt werden kann dieses Verfahren überall dort, wo Rundleiter erhöhte Dichtigkeitsanforderungen, kombiniert mit der Umspritztechnik, erreichen sollen.
 11/2013 bis 10/2015
 Projektleiter
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Erzeugung von Designoberflächen 4

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Im vierten Verbundprojekt „Erzeugung von Designoberflächen“ möchte das Kunststoff-Institut die Erkenntnisse aus den vorhergehenden Projekten vertiefen und den Schwerpunkt auf die Anwendung der DIN EN ISO 25178 legen. Hierbei wird eine berührungslos messende 3-D-Mikroskopie zur Erfassung von Oberflächenkennwerten und deren Analyse angewendet. Anhand von bestehenden strukturierten Formwerkzeugen werden verschiedenartige Kunststoffe im institutseigenen

Technikum hergestellt. Anschließend werden die Strukturen mittels der vorhandenen Messtechnik untersucht. Hierbei wird eine berührungslos messende 3-D-Mikroskopie zur Erfassung von Oberflächenkennwerten und deren Analyse angewendet.
 06/2013 bis 05/2015
 Projektleiter
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Entlüftung von Spritzgießwerkzeugen

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Der Inhalt des Firmenverbundprojektes ist die ganzheitliche Betrachtung der Entlüftung von Spritzgießwerkzeugen:

  • Benchmark Simulationstechnik
  • Recherche und Bewertung von Entlüftungsmöglichkeiten
  • Erarbeitung einer Entlüftungsstrategie für Spritzgießwerkzeuge
  • Erarbeitung und Bewertung von Methoden zur Entlüftung über Entlüftungskanäle, Entlüftungsstähle, Auswerfer, Vakuumtechnik


Untersuchung und Vergleich unterschiedlicher Entlüftungskonzepte im Bereich der

  • Auswerfer
  • Trennebene
  • Kerne und Schieber
  • Entwicklung von Entlüftungselementen
  • Vermittlung theoretischer Grundlagen zur Evakuierung von Spritzgießwerkzeugen
  • Reinigung von Entlüftungskanälen
  • Konstruktive & verfahrenstechnische Hinweise
  • Materialvergleich
 05/2013 bis 04/2015
 Projektleiter
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Galvanisieren von Kunststoffen 3

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Zielsetzung des Projekts ist es, REACH-konforme Prozesse zu finden, deren Einsetzbarkeit zu prüfen und zu verbessern sowie neue Designs von galvanisierten Kunststoffen zu realisieren.

Ebenso ist es denkbar, durch solche Prozesse die Bandbreite der einsetzbaren Kunststoffe zu erhöhen. Mit diesen Maßnahmen soll der technologische Vorsprung der Unternehmen sichergestellt werden, um u.a. auch langfristig gegenüber dem osteuropäischen und asiatischen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.
 01/2013 bis 12/2015
 Projektleiter
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Lichttechnik 2

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Das Projekt richtet sich an Unternehmen, die sich mit der Auslegung und Herstellung von Symbol- oder Ambientebeleuchtung an Kunststoffbauteilen beschäftigen.

Es sind Unternehmen angesprochen,

  • die an Entscheidungsprozessen zur Auswahl von Verfahren beteiligt sind
  • die eine Umsetzung von Lichtdesigns planen oder bereits Anwender sind und Erfahrungen mit weiteren Anwendern austauschen wollen
  • sich sowohl über den Stand der Technik als auch über Trends und Neuentwicklungen informieren wollen
  • die neue Lieferanten finden, Standards verbessern oder ihren grundsätzlichen Kenntnisstand über aktuelle Trends verbessern möchten
 12/2012 bis 11/2014
 Projektleiter
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Abgeschlossene Projekte

2K Hybridtechnik

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Der Projektname steht für das feste und dichte Verbinden von teilkristallinen Kunststoffen im Mehrkomponentenspritzguss.

Das Verbundprojekt sattelt auf die bereits durchgeführten Hybridprojekte auf, bei denen sich intensiv mit dem mediendichten Verbund zwischen Kunststoff und Metall auseinander gesetzt wurde.

Die Schwerpunkte des Anschlussprojekts werden die Verbundhaftung von Vor- und Hauptumspritzung teilkristalliner Kunststoffe sowie die serienbegleitende Dichtigkeitsprüfung sein.

Grundlage dieses Projektes sind die Ergebnisse aus den vorherigen Verbundprojekten, diese zeigen, dass zur Realisierung eines mediendichten Verbundes an Hybridbauteilen eine Betrachtung beider Fügepartner sowie der Prozesstechnik notwendig wird. Hierbei sollten die entsprechenden Einflussfaktoren und Optimierungsrichtungen bereits in der Produkt- und Prozessentwicklung

bekannt sein und beachtet werden. Eben hier setzt das Verbundprojekt an.
 08/2012 bis 07/2014
 Projektleiter
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Ausschussminimierung bei der Lackierung von Kunststoffen

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Die heutige Lackiertechnik unterliegt gerade in den letzten Jahren einem hohen technischen Wandel.



Die modernen Lacksysteme sollen immer mehr Anforderungen und Eigenschaften erfüllen. Dabei stehen hochglänzende Oberflächen derzeit bei Verbrauchern voll im Trend: Kaffeemaschinen, Automobilteile oder

Fernsehgehäuse in „Piano Black“-Optik sind schwer gefragt.



Doch Lackierexperten wissen, wie aufwändig und kompliziert die fehlerfreie Lackierung solcher Oberflächen auf Kunststoff und anderen Substraten ist. Für Lackierexperten eine hohe Kunst – insbesondere, weil schon geringste Mengen an Staub- und Schmutzpartikeln zu einer deutlichen Pickel- und Kraterbildung beitragen.

Um die in der Regel enorm hohen Ausschussquoten zu senken, bietet das Kunststoff-Institut dazu ein neues Verbundprojekt an, in dem die praktische Reduzierung der Ausschusszahlen bei der Lackierung von Kunststoffen

realisiert werden soll.

Zur Unterstützung werden zusätzlich die Ergebnisse aus einem geförderten Projekt, welches sich mit der Ausschussminimierung bei Piano-Black Oberflächen beschäftigt hat, mit ins Projekt einfließen.
 06/2012 bis 12/2013
 Projektleiter
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KuGlas 2

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Durch die Verbindung von Kunststoff und Glas können Vorteile, wie die hohe Kratzfestigkeit und gute Chemiekalienbeständigkeit von Glas, mit der hohen Designfreiheit des Kunststoffs kombiniert werden. Neben den hervorragenden optischen und chemischen Eigenschaften bietet Glas weiter eine absolute Cremebeständigkeit und eine wesentlich höhere Gebrauchstemperatur wie vergleichbare Kunststoffverscheibungen.

Darüber hinaus ist Glas ein „Echtwerkstoff“, der bei den eingesetzten Produkten im Sichtbereich, diese als hochwertig erscheinen lässt. So sind beispielsweise im oberen Preissegment die Fronten von Lichtschaltern und die Displays von Mobiltelefonen mit Echtglasausstattung erhältlich
 06/2012 bis 05/2014
 Projektleiter
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Rezyklateinsatz in der Kunststoffverarbeitung

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Die natürlichen Ressourcen werden knapp und damit teuer. Grund genug für das Kunststoff- Institut, ein neues Verbundprojekt „Rezyklateinsatz in der Kunststoffverarbeitung“ aufzulegen. Die Aufbereitung und Wiederverwertung von Produkten gewinnt über alle Branchen hinweg – und in besonderer Weise für die Kunststoff-Verarbeiter – wachsende Bedeutung. Dabei spielen längst nicht mehr allein Umweltgesichtspunkte eine Rolle.

Vielmehr gewinnen ökonomische Gesichtspunkte zunehmend an Einfluss: Die Branche hat erkannt, dass gerade in Zeiten schwieriger Materialverfügbarkeit die Wiederverwertung einen wirtschaftlich sinnvollen Weg darstellt. Allein: Vielen Unternehmen fehlt in der Praxis die nötige Erfahrung sowohl mit geeigneten Qualititätsprozessen als auch mit dem strategisch gezielten Einsatz von Materialien umzugehen.

Deshalb wird sich das Projekt ganz gezielt den Fragen widmen, welche Recyclingprozesse überhaupt sinnvoll sind, welche Materialien für eine Zweitverwertung genutzt werden können, wie sie aufbereitet werden müssen, welchen Qualitätskriterien sie unterliegen oder wie sie gegebenenfalls optimiert werden können.

Das Verbundprojekt soll der Grundlagenvermittlung über Materialien und deren effizienten Einsatz dienen, andererseits aber auch praktische Hinweise für die Umsetzung in der Produktion von der Beschaffung bis hin zu den nötigen Parametern bieten. Ein wichtiger Aspekt wird die Betrachtung des Themas aus der Sicht des Qualitätsmanagements sein. Interessant ist es allemal für Unternehmen, die den Materialeinsatz optimieren wollen.
 06/2012 bis 12/2013
 Projektleiter
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Optische Technologien 3

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Das Projekt „Optische Technologien III“ bietet eine sehr gute Möglichkeit, die Herausforderung „wirtschaftliche Herstellung optischer Präzisionsbauteile“ erfolgreich anzugehen und die immensen Marktchancen zu nutzen. Durch die Erarbeitung einer breiten Wissensbasis bietet das Projekt weiterhin auch eine gute Entscheidungs- und Diskussionsgrundlage, welche der zur Verfügung stehenden Messtechniken, Werkzeug- und Fertigungskonzepte zur Erfüllung der Bauteilfunktionen und Qualitätsanforderungen einzusetzen sind.

 04/2012 bis 09/2014
 Projektleiter
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Oberflächenbehandlung von Kunststoffformteilen 8

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Das Kunststoff-Institut bietet seit März 2012 erneut die Teilnahme an dem Firmenverbundprojekt Oberflächenbehandlung von Kunststoffformteilen an. Dieses Projekt läuft seit 1997 erfolgreich mit verschiedensten Schwerpunkten und konnte mit einem aktuellen Teilnehmerkreis von 27 Unternehmen bereits zum achten Mal erfolgreich, mit den folgenden aktuellen Themenschwerpunkten, gestartet werden:

  • Expertensystem - Auswahl von Oberflächenverfahren
  • UV-härtende Lacksysteme
  • Digitaldruck - direkt und Folien Hinterspritzen


Die weiteren, umfangreichen Projektleistungen entnehmen Sie bitte der Projektskizze. Für erläuternde Informationen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.
 03/2012 bis 02/2014
 Projektleiter
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TSGPro

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Materialeffizienz ist einer der Schlüssel für die Zukunft der Branche.

Der „Thermoplastschaumspritzguss“, Thema eines neuen und auf zwei Jahre angelegten Verbundprojekts ab Mitte 2011, bietet besondere Chancen in diesem Feld. Bei allen Schäumtechniken ist das Prinzip das gleiche: Ein Thermoplast wird mit einem Treibgas beladen, in die Kavität eingespritzt und schäumt dort auf. Zentraler Vorteil sind die Gewichtsreduzierung und Materialeinsparung, die in Branchen wie dem Fahrzeug- oder Flugzeugbau vorteilhaft sind.

Auch wenn das Grundprinzip das gleiche ist – die Verfahren sowie die Möglichkeiten und Grenzen unterscheiden sich erheblich und bedürfen eines entsprechend breit gefächerten Know-hows.

Hinzu kommen weitere Herausforderungen des Kunden, wie beispielsweise schlierenfreie, lackierte oder galvanisierte Oberflächen an geschäumten Bauteilen.

Vor diesem Hintergrund soll das Projekt dazu beitragen, mögliche Fragestellungen entlang der gesamten Prozesskette zu beantworten. Eine Treibmittelrecherche samt Aufbau einer Treibmittel-Datenbank gehört ebenso zu den geplanten Inhalten wie die Durchführung von Praxistests beispielsweise zur Beleuchtung der mechanischen Eigenschaften von geschäumten Materialien. Thematiken wie die Optimierung der Verfahrensparameter, die Viskositätsreduzierung durch das Schäumen, ein Vergleich der unterschiedlichen Verfahren, Unterschiede in der Ausbildung der Schaumstruktur sowie die Erstellung einer Kalkulationsgrundlage münden in ein Projekthandbuch als Grundlage für die eigene TSG-Fertigung.
 02/2012 bis 01/2014
 Projektleiter
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Umspritzen von Rundleitern 2

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Innerhalb dieses Verbundprojektes wird das dichte Umspritzen von Rundleitern bearbeitet. Die Ergebnisse des vorangegangenen, ersten Projektes stellen dabei die Grundlage für die weitere Versuchsplanung dar. So soll der Einsatz von umspritzten Dichtungen geprüft werden, um die Gesamtperformance von chemisch unähnlichen Materialien weiter zu steigern.

Ferner sollen unter Praxisbedingungen prozessstabile Umspritzungen realisiert werden, um die Gratbildung, Verquetschung und eine optimale Nachdruckübertragung zu gewährleisten.
 06/2011 bis 05/2013
 Projektleiter
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2. Projekt Antibakterielle Oberflächen - Unterschiedliche Systeme und ihre Wirksamkeit

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
  • Auswahl und Bewertung neuer antibakterieller Wirkstoffe, wobei kupferhaltige, silberhaltige und organische Wirkstoffe betrachtet werden
  • Untersuchungen an weiteren antibakteriell modifizierten Kunststoffen und Lacken, in Abstimmung mit den Projektteilnehmern
  • Durchführung von Materialprüfungen vor dem Hintergrund spezieller Anforderungen an die Alterungsbeständigkeit und Untersuchung der Interaktion der Wirkstoffe mit weiteren Additiven
  • Durchführung von Wirksamkeitsprüfungen an ausgewählten Proben
  • - Beurteilung der Wirksamkeit nach der künstlichen Alterung
  • Untersuchung möglicher Maßnahmen zur Qualitätssicherung antibakteriell ausgerüsteter Produkte, die nicht auf die direkte Wirksamkeitsprüfung zurückgreifen
  • Untersuchung innovativer, kostengünstiger Verfahren zur Herstellung antibakterieller Oberflächen
 04/2011 bis 03/2013
 Projektleiter
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6. Projekt Einstieg in die Medizintechnik für Kunststoffverarbeiter - Zugang zu einem Wachstumsmarkt

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
  • Qualifizierungsnormen (Produkt, Prozess, Mitarbeiter etc.)
  • Produktrichtlinien/gesetzliche Anforderungen
  • Produktionsbedingungen
  • Sterilisation/Verpackung
  • Schmiermittelfreie Fertigung
  • EMV-Abschirmung
  • Prüftechnik
  • Materialauswahl
  • Mitarbeiterqualifikation


Ergänzend werden diesmal vor allem auch technische Innovationen vorgestellt und in der Gruppe vertieft – so insbesondere Hybridtechniken, etwa die aus anderen Feldern bekannte Verbindung von Kunststoff und Metall, die bei vielen Produkten wachsende Bedeutung gewinnt

 03/2011 bis 09/2012
 Projektleiter
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Betriebssicheres Werkzeug durch Einsatz von Oberflächenschichten - Schmiermittelfreie Fertigung 2

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Schwerpunkte des Projektes sollen die Vermittlung von Grundlagen der Beschichtungstechnologie, die Erarbeitung von Lösungen für die schmiermittelfreie Werkzeugtechnik, sowie die Erstellung eines elektronischen Leitfadens sein.

Zusammengefasst ergeben sich folgende Projektschwerpunkte:

  • Untersuchung von Schichtsystemen beiHochtemperaturanwendungen
  • Prüfung der Korrosionsbeständigkeit von Beschichtungen
  • Einfluss der Oberflächengüte der Trägermaterialien auf die Standzeit der Beschichtung
  • Tragfähigkeit der Beschichtungen auf bestehenden Al,- CU, -Legierungen und vergüteten Stählen
 03/2011 bis 02/2013
 Projektleiter
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Erzeugung von Designoberflächen III

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
  • Optimierung von Glanzgraden, Design und Struktureindrücken bei Produkten
  • Reduzierung von Reibungsverlusten in Produktionsabläufen
  • Beleuchtung von Grundlagentechniken und Beschichtungssystemen insbesondere neue Methoden wie Lasertechnik
  • Charakterisierung und Prüfung von Designoberflächen
  • Veränderte Prüfkriterien, neue Messsysteme und Software
 02/2011 bis 01/2013
 Projektleiter
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Hinterspritzen von Dekorwerkstoffen III

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Das stoffschlüssige Hinterspritzen von metallischen Blechen mittels eines Thermoplasten im Spritzguss ist heute, mit dem Wissen über geeignete Werkstoffpaarungen (Metall, Kunststoff und Haftvermittlersystem), serientechnisch umsetzbar und wird in vielen Anwendungsfeldern bereits erfolgreich praktiziert. Ziel ist dabei, eine hochwertige, metallischen Oberfläche mit einer entsprechenden Haptik hochfest mit dem Hinterspritzwerkstoff zu verbinden. Dieser Aspekt war Schwerpunkt des letzten Verbundprojekts. Der Vollständigkeit halber wird erwähnt, dass der aktuelle Leitfaden mit allen Ergebnissen an die neuen Teilnehmer ausgehändigt wird und als Grundlage für die neuen Projektpunkte dasteht.



Ziel weiterer Untersuchungen ist es, Strukturen, Symboliken, etc., die sich im Spritzgießwerkzeug befinden, auf die ebene Blechoberfläche zu übertragen. Hierzu müssen Grundlagen geschaffen werden, um die Möglichkeiten und Grenzen der Umformung durch den Prägevorgang aufzuzeigen.



Darüber hinaus sollen weitere Hinterspritzmaterialien, wie bspw. Drahtgewebe, Stein, Keramik und andere designtechnische Werkstoffe untersucht werden. Aufgrund der chemischen Unähnlichkeit beim Hinterspritzen der Dekore müssen hierbei durch Praxisversuche (Einsatz von Haftvermittlern in Form von Folien, Primern etc.) die Voraussetzungen für technische verwertbare Verbünde geschaffen werden.

 01/2011 bis 12/2012
 Projektleiter
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Einsatz nachhaltiger Materialien - Technische Anwendungen biobasierter Werkstoffe -

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Projektschwerpunkte:

  • Marktrecherche – Ermittlung oder Bereitstellung von Informationsquellen, Datenbanken, Studien etc.
  • Beurteilung der Materialien im Hinblick der spritzgießtechnischen Verarbeitung
  • - Materialvorbereitung
    - Plastifizierung
    - Fließverhalten
  • Konstruktive und Werkzeugtechnische Betrachtung
  • Analyse und Bestimmung von Werkstoffeigenschaften (z.B. Schwindung und Verzug)
  • Durchführung von Materialprüfungen vor dem Hintergrund spezieller Anforderungen aus den verschiedenen
  • Industriebereichen – so etwa Geruchsprüfungen, Fogging, Alterungstest (Sonnensimulation, Bewitterung, Klimalagerung etc.)

  • Durchführung ausgewählter Oberflächen- und Dekorverfahren zur Klärung der Umsetzungsmöglichkeiten
  • - Untersuchung und Charakterisierung von Oberflächeneigenschaften (z.B. Kratzfestigkeit, Rauigkeit, Farbe, Oberflächenenergien)
 07/2010 bis 01/2012
 Projektleiter
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Symbol-/Ambientebeleuchtung mit Kunststoffen

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Das Projekt richtet sich an Unternehmen, die sich mit lichttechnischen Anwendungen zur Symbol- oder Ambientebeleuchtung beschäftigen und Neuentwicklungen planen (z. B. Automotive, Consumer Healthcare, Telekommunikation, Schalterindustrie, Weiße Ware, etc.) sowie an Anbieter von lichttechnischen Systemen.  06/2010 bis 05/2012
 Projektleiter
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KuGlas Kunststoff-Glasverbindungen

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Innerhalb des Verbundprojekts soll das Umspritzen von Glas mit Kunststoff untersucht werden. Nachfolgend sind die Arbeitspunkte in Kurzform gelistet:



Einführung „Werkstoff Glas“

  • Eigenschaften von Glas
  • Geometrische Möglichkeiten und Limits
  • Freiformflächen
  • Welches Glas für welche Anwendung
  • Kratzfestigkeiten
  • Toleranzen
  • Umformen und Bearbeiten
  • Dünngläser


Voraussetzung an die Kunststoffkomponente

  • Kunststoff - Materialauswahl
  • Mögliche Haftung zur Glaskomponente
  • Haftungsmodifizierte Kunststoffe
  • Einsatz von Haftvermittlern


Voraussetzung an das Spritzgießwerkzeug

  • Fixieren und Halten der Gläser im Werkzeug
  • Schutz vor Glasbruch
  • Umspritzen von Flachgläsern
  • Umspritzen von Freiformgläsern
  • Abfangen der Glastoleranzen


Praxisuntersuchungen

  • Erstellen eines Versuchswerkzeugs
  • Realisierung eines Demonstrators
  • Haftungsuntersuchungen
  • Dauerversuche
  • Bauteilprüfungen gemäß ausgesuchter Teilnehmeranforderungen
  • Materialkombinationen
  • Werkzeugabstimmung in Abhängigkeit der Glastoleranzen und -eigenschaften
 05/2010 bis 04/2012
 Projektleiter
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Ausschussminimierung an galvanisierten Kunststoffteilen 2

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
  • Umfangreicher Know-How Gewinn über Einzelprozesse, Einflüsse und Zusammenspiel bei der Herstellung von galvanisierten Kunststoffen - dadurch:
  • Ausschussminimierung
  • Robustere Prozesse
  • Fehlervermeidung
  • Sicherere Prozessplanung
  • Anwenden einer schnellen Methodik zur Analyse von Schadensursachen
  • Wettbewerbsvorteile durch die Entwicklung von innovativen Produkten mit neuen Designs durch bisher nicht genutzte, kostengünstige Techniken
  • Interdisziplinärer Erfahrungsaustausch mit Unternehmen aus anderen Branchen und Möglichkeiten
 03/2010 bis 04/2012
 Projektleiter
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Optische Technologien 2

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
  • Praktische Versuche mit einem Spritzgießwerkzeug für optische Bauteile
  • Zwei bis drei Projekttreffen und Seminare pro Jahr für ein bis zwei Personen pro Unternehmen (Teilnehmer können wechseln)
  • Gemeinschaftsuntersuchungen zu den Projektinhalten
  • Zugang zum geschützten Bereich
  • Elektronischer Leitfaden zu den Ergebnissen
 02/2010 bis 08/2011
 Projektleiter
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Oberflächenbehandlung von Kunststoffformteilen 7

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
  • Herstellung kratzfester, hochglänzender Oberflächen durch Veränderung der tribologischen Eigenschaften
  • Nutzbarkeit von Fahrzeugfolien für das automatisierte Kaschieren von 3D-Oberflächen
  • Erzeugung von Oberflächen mit Echtmaterialien durch Hinterspritzen von z.B. Carbon, Holz, Textil und Leder
  • Recherche nach möglichen Sonderverfahren und speziellen Materialien
 11/2009 bis 10/2011
 Projektleiter
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Umspritzen von Metallteilen V

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Innerhalb des Projektes soll die Herstellung mediendichter Verbünde durch speziellen Umspritzmaterialen und die Umspritzung von elektronsichen Bauteilen bearbeitet werden.  07/2009 bis 04/2011
 Projektleiter
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Medizintechnik V

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Produkte für die Medizintechnik gewinnen zunehmende Bedeutung für die Kunststoff-Industrie. Die Anforderungen an die Qualität dieser Produkte unterliegen freilich besonders hohen und differenzierten Anforderungen.

Zur Behandlung der besonderen Problemstellungen bietet das Kunststoff-Institut Lüdenscheid das Firmengemeinschaftsprojekt zum Thema "Einstieg in die Medizintechnik für Kunststoffverarbeiter" an.
 06/2009 bis 12/2010
 Projektleiter
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Umspritzen von Rundleitern

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Das Verbundprojekt, hat das Ziel zwischen den Mantel des Rundleiters und thermoplastischen Umspritzmaterialien einen mediendichten und festen Verbund zu erzielen. Dies soll in Abhängigkeit verschiedener praxistauglicher Vorbehandlungsmethoden und speziell modifizierten Umspritzmaterialien erfolgen. Die Untersuchungen werden mit Hilfe eines Versuchswerkzeuges durchgeführt. Entsprechend hergestellte Bauteile werden in Abhängigkeit von Bauteilstressungen mit Hilfe der Differenzdruckmessung auf ihre Dichtigkeit bewertet. Die Vorteile des Messverfahrens liegen unter anderem in der schnellen Prüfung und das die Dichtigkeit in Form von Leckraten ermittelt werden kann, sodass die Performance einer jeden Versuchsreihe effektiv auf Ihre Wirksamkeit bewertet werden kann.  03/2009 bis 02/2011
 Projektleiter
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Schmiermittelfreie Fertigung

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Eigenschaften von Gleitschichten; Kriterien zur Schichtauswahl/Stahlauswahl; Durchführung von praktischen Versuchen; Werkzeugkonstruktive Voraussetzungen; Praktische Versuche zur Erprobung von Schichteigenschaften; Kosten/Nutzen von Gleitschichten im Vergleich zu konventionellen Schmiersystemen; Maßnahmen zur vorbeugenden Instandhaltung (Dokumentation/BDE-Systeme)  01/2009 bis 12/2011
 Projektleiter
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Hinterspritzen von Metallteilen II

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Verfahrenstechnische Möglichkeiten zur Optimierung der Haftfestigkeit zwischen Kunststoff und Metall; Marktübersicht für stanztechnisch umformbare Haftvermittlersysteme; Marktübersicht über Coil-Coater; Alternative Primersysteme zum Coil-Coating; Prägungen der Bleche im Spritzgießwerkzeug; Tag- / Nachdesign; Mögliche Designvarianten der Blechoberflächen;  11/2008 bis 10/2010
 Projektleiter
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Antibakterielle Oberflächen

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Ziel des vom Kunststoff-Institut neu aufgelegten Verbundprojektes ist es, neben der Wirksamkeit der verschiedenen Systeme auch Fragen zu den Applikations- und Modifizierungsmöglichkeiten zu klären. Innerhalb von Versuchen sollen verschiedene Verfahren umgesetzt und bewertet werden. Neben der Lackiertechnik sind vor allem Verfahren zu nennen, die ohne einen weiteren, nachgeschalteten Prozess zum Ziel führen. In diesem Zusammenhang sind z.B. das FIM (Film Insert Molding) oder auch die Möglichkeit der Materialaufbereitung durch Eincompoundieren von Wirksystemen zu erwähnen. Definierte Prüfungen und Alterungstest sollen Aufschluss über die Langzeitwirkung und der Konformität mit weiteren Anforderungen dieser Systeme geben. In diesem Zusammenhang wird ebenfalls der mögliche Einfluss auf die Polymermatrix überprüft.  09/2008 bis 08/2010
 Projektleiter
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Erzeugung von Designoberflächen II

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Konstruktive Grundlagen zur Vermeidung von Glanzunterschieden; Neue Erzeugunsmöglichkeiten für Strukturen und Nanostrukturen; Neue Oberflächen- und Schichttechnologien; Untersuchung von Materialeigenschaften und deren Einfluss auf den Glanzgrad und die Kratzfestigkeit; Werkzeugtechnische Einflüsse auf Strukturen; Charakterisierungs- und Prüfmöglichkeiten von Oberflächen; Möglichkeiten zum Schutz von Designflächen vor Verschleiß und Beschädigung;  06/2008 bis 05/2010
 Projektleiter
 weitere Informationen

Rapid Tooling II

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Stundenpool zum Erstellen von LaserCUSING-Einsätzen für die teilnehmenden Projektfirmen  06/2008 bis 05/2011

Sensortechnik

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Innerhalb des Verbundprojekts wird das Vergießen von empfindlichen Komponenten mit thermoplastischen und duroplastischen Systemen behandelt – samt richtiger Auswahl einer Vergussmasse und deren Prozesstechnik. Dabei wird auch der nachträgliche partielle Verguss zur Steigerung der Dichtigkeit eines Gesamtsystems und der Prüfung derer betrachtet. Dieses Projekt richtet sich an diejenigen, die: sich einen Überblick oder einen Einstieg in die Technologie verschaffen möchten, diese Technologie bisher „nur“ eingekauft haben, zukünftig eine eigene Fertigung aufbauen möchten.  05/2008 bis 10/2009
 Projektleiter
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Spritzgießsimulation

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Einfluss auf die Ergebnisgenauigkeit (Materialdaten und Materialdatenaufnahme / Datenaufbereitung / Schnittstellenproblematik / Netzgenerierung); Ergebnisinterpretation; Anwendungsgrenzen (z. B. Voreileffekte); Benchmark von Spritzgießsimulationssoftware (Moldflow/Moldes3D/CADMOULD/ Sigmasoft3D/ SIMPOE); Kostenbetrachtung  05/2008 bis 04/2009
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Metal Injection Moulding

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Einführung in die Grundlagen der Metal Injection Moulding Technologie; Technologieentscheidung (ab wann rechnet sich MIM? Make-or-buy-Ent­scheidungen); Voraussetzung zur Herstellung von Se­rienbauteilen; Überblick der Materialien und deren Verarbeitung, beispielsweise in Abhän­gigkeit des Bindersystems; Konstruktionsrichtlinien für Werkzeug und Artikel; erreichbare Toleranzen; Optimieren des Verfahrensprozesses durch Einsatz innovativer Temperierung, Möglichkeiten zur Gratvermeidung, etc.; Ermittlung von Materialkennwerten an den von den Teilnehmern zwei meist genannten Werkstoffen; Möglichkeiten der Simulationsberech­nung; Qualitätssicherungsmaßnahmen (Wareneingangsprüfung, serienbegleitende Qualitätssicherung, etc.); Regelmäßige Projekttreffen und Schulungen im Vierteljahresrhythmus; Zugang zum geschützten Bereich; Erstellung eines Leitfadens  04/2008 bis 03/2010
 Projektleiter
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Medizintechnik IV

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Vermittlung von spezifischem Know-how an den Hersteller von Produkten für die Medizintechnik: gesetzliche Anforderungen, Materialauswahl und medizinische Prüfungen, Qualifizierungs- und Validierungsprozedur von Produkten/Prozessen/Anlagen, Vorstellung und Auswahl geeigneter Produktionsverfahren, Einbeziehung externer Know-how-Träger, GMP, Erstellung einer Produktakte, Erarbeitung des Risikomanagements nach DIN 14971  03/2008 bis 08/2009
 Projektleiter
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Oberflächenbehandlung von Kunststoffformteilen 6

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Schwerpunkte: Easy-to-clean und Antifingerprint-Systeme, IMC im Spritzguß, Praktische Vergleichsprüfung an beschichteten Werkzeugen, Up-date OT-Datenbank  10/2007 bis 09/2009
 Projektleiter
 weitere Informationen

Ausschussminimierung an galvanisierten Oberflächen

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Findung von kausalen Zusammenhängen zwischen Spritzguss und Galvanik, Schadensanalysen und Durchführung von Prozessaudits,

Konstruktion; Empfehlungen zu Qualifizierungs- und QS-Prüfungen für die Einzel-Prozessschritte; Qualitätsprüfungen zur frühzeitigen Identifizierung von Fehlern; Empfehlungen zu grundlegenden Qualitätsvereinbarungen für Neuprojekte; Fehleridentifizierung, Fehleranalyse und Fehlervermeidung;
 06/2007 bis 05/2009
 Projektleiter
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Spannungsrisse

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Innerhalb des Projektes werden nachstehende Aspekte näher beleuchtet und bearbeitet: Untersuchung der Einflussgrößen zur Reduzierung hoher Abkühleigenspannungen im Formteil; Formteilkonstruktion; Werkzeugtechnik; Verfahrenstechnik; Auswahl und Bewertung geeigneter Prüfmethoden zur Beurteilung möglicher Spannungszustände; Prüfmethoden zur vergleichenden Beurteilung der Spannungsrissbeständigkeit unterschiedlicher Materialien; Prüfmethoden zur Beurteilung des Spannungshaushaltes innerhalb eines Artikels; Auswahl und Erprobung von Spannung reduzierenden Maßnahmen (so unter anderem Warmlagerung oder Änderung der Materialmodifikation)  06/2007 bis 05/2009
 Projektleiter
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Optische Technologien

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Im Rahmen des Projekts "Optische Technologien" sollen die Anforderungen und verschiedenen Einflussgrößen an bzw. auf den Fertigungsprozess untersucht und bewertet werden. Ferner werden Themen aus dem Bereich "Messtechnik" für optische Bauteile bearbeitet. Eine weitere Zielsetzung des Projekts ist es, das gesamte Verfahren zur Herstellung optischer Bauteile zu Untersuchen und wesentliche Einflussfaktoren des Materials, der Werkzeugtechnik, der Maschine und des Formgebungsprozesses auf die Qualität der Optiken zu erfassen. Dazu wurde, in Absprache mit den Projektteilnehmern, ein optisches Bauteil entwickelt, an dem die vielfältigen Einflussfaktoren untersucht werden können. Das Projekt spricht Unternehmen aus allen Branchen an, die sich intensiver mit dem Herstellen optischer Produkte auseinandersetzen, in die Produktion einsteigen wollen oder schon Erfahrungen gesammelt haben.  05/2007 bis 04/2009
 Projektleiter
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Umspritzen von Metallteilen IV

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Erstellen dichter Kunststoff-Metall-Verbünde durch: Einsatz unterschiedlicher Primersysteme, Variation der Umspritzmaterialien, Einsatz von Hotmelts, konstruktive Änderungen; Prüfen der Bauteile auf Dichtigkeit; Suche nach einer Alternative zum metallischen Stanzgitter;  01/2007 bis 12/2008
 Projektleiter
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Hinterspritzen von Metallteilen I

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Innerhalb des Projektes werden nachstehende Aspekte näher beleuchtet und bearbeitet: Vorversuche mit Hilfe eines Testspritzgießwerkzeugs; Untersuchung der von der Projektgemeinschaft gewünschten gängigen Kunststoffe und Metalle; Tests mit unterschiedlichen Primersystemen; Erarbeiten von Lösungen zum beschädigungsfreien Umspritzen von empfindlichen Einlegern mit Freiformflächen; Untersuchung der minimal zu hinterspritzenden Metalldicken, um keine Einfallstellen auf der Sichtseite zu erlangen; Vorversuche zur Entwicklung der Technologien bis zur Serienreife; Beleuchtung der Möglichkeiten/Grenzen zur Verformung/zum Beschnitt; Betrachtungen zur Realisierung von Tag-/Nachtdesigns; Regelmäßige Projekttreffen zur Absprache und Präsentation der Ergebnisse; Dokumentation aller Ergebnisse der Projektarbeit in Form eines elektronischen Leitfadens;  06/2006 bis 05/2008
 Projektleiter

Medizintechnik III

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
gemeinsamer Präsentationsauftritt / Messeauftritt / Messebesuch; Organisation eines „Medizintechnik-Tages“ am Kunststoff-Institut Lüdenscheid mit der Möglichkeit der Firmen- und Produktpräsentation eines jeden Teilnehmers; mehrere Projekttreffen, an denen Kunden, Marketing-Experten, Netzwerkvertreter und andere Kenner der Branche referieren; Weitere technische Wissensvermittlung unter Hinzuziehung externer Fachleute (Reinraumtechnik, Zertifizierung, Hygienemaßnahmen usw.)  05/2006 bis 11/2007
 Projektleiter

Keramische Werkstoffe

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Einfluss auf die Erhöhung der Abformgenauigkeit der Kunststoffoberfläche; Möglichkeiten und Grenzen der Herstellung und Bearbeitbarkeit von keramischen Werkstoffen; Dokumentation und Schulung der Projektteilnehmer im Umgang mit keramischen Werkstoffen;  04/2006 bis 03/2008
 Projektleiter

Gratfreie Verarbeitung

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Ziel dieses Projektes ist die Entstehung der Gratbildung bei der Herstellung von Formteilen prozesssicher und gleichzeitig kostengünstig zu vermeiden. Dazu soll das komplexe Einsatzverhalten flexibler Dichtelemente bei den verschiedenen Verarbeitungsverfahren wissenschaftlich durchdrungen und der industriellen Praxis zugänglich gemacht werden.

Hierzu müssen die Werkstoffe der flexiblen Dichtelemente u. a. ein ausreichendes Rückstellbestreben aufzeigen, sodass für die Werkstoffauswahl Metalle nicht in Betracht gezogen werden können. Demzufolge werden Kunststoffe für die Anwendung untersucht.

Bei der Vermeidung der Gratbildung ist es notwendig, gleichzeitig die Werkzeugentlüftung zu berücksichtigen. Die in der Kavität vorhandene Luft sowie eventuelle Reaktionsprodukte müssen sicher entweichen können. Daher ist ein weiteres wichtiges Projektziel durch neuartige Entlüftungstechnologien dieser Problemstellung entgegenzuwirken.



 03/2006 bis 02/2008
 Projektleiter

Werkzeugentlüftung

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Innerhalb des Projektrahmens sollen die Möglichkeiten und die Grenzen der Vakuumtechnologie bei der Spritzgussverarbeitung bestimmt werden. Im Vordergrund sind hier die Vermeidung von Formteilfehlern, Verbesserung der Oberflächenqualität und Ausschussmini  03/2006 bis 02/2008

Rapid Tooling I

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, müssen die heimischen Spritzgießer und Formenbauer den Vorteil der Standortnähe und ihren Technologievorsprung voll ausnutzen. Damit auch kleine und mittelständische Firmen die Möglichkeit bekommen, eine hochpreisige Rapid Tooling-Technologie wie das „Laser Cusing“ ein zu setzen, startet das Kunststoff-Institut Lüdenscheid dieses Verbundprojekt. Die Projektlaufzeit wird zwei Jahre betragen. Die Projektteilnehmer werden während der Projektlaufzeit die verfahrentechnischen Möglichkeiten und Grenzen dieser Technologie kennen und nutzen lernen.  01/2006 bis 04/2008
 Projektleiter

Oberflächenbehandlung 5

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Schwerpunkte: Neue Designs, Lackierhandbuch, Oberflächen-Datenbank II, Vergleich von Bedruckungsverfahren, partielle galvanisierung, Prüftechnik und Handbuch  09/2005 bis 08/2007
 Projektleiter

Die Induktive Erwärmung von Spritzgießwerkzeugen

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Schwerpunkt des Projektes soll die praktische Umsetzbarkeit der induktiven Beheizungstechnik für Spritzgießwerkzeuge sein; Eine detaillierte Prüfung hinsichtlich der werkzeugtechnischen Anforderungen; Recherche nach geeigneten Werkzeugwerkstoffen (induktiv nicht leitend) hinsichtlich der Anwendbarkeit in Spritzgießwerkzeugen; Prüfen der Wechselbeziehungen zwischen induktiven Parametern und der Oberflächentemperatur; Einfluss verschiedener Induktorformen; Exemplarische Umsetzung in ein Werkzeug mittels geeigneter Methoden (Handling, Integration ins  06/2005 bis 05/2007
 Projektleiter

Erzeugung von Designoberflächen I

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Werkzeug etc.); Unterstützung bei der Einführung der Ergebnisse in die Produktion der Projektteilnehmer  06/2005 bis 05/2007
 Projektleiter

Medizintechnik I

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Bei der Herstellung von Artikeln für den medizintechnischen Bereich entstehen in der Praxis zahlreiche Probleme / Vorgaben, wie z.B.: Qualifizierungsnormen (Produkt, Prozess, Mitarbeiter etc.), Medizinproduktrichtlinien (gesetzliche Anforderungen), Produktionsbedingungen, Sterilisation / Verpackung, schmiermittelfreie Fertigung, EMV - Abschirmung, Prüftechnik, Materialauswahl, Mitarbeiterqualifikation  03/2005 bis 02/2006
 Projektleiter

Umspritzen von Metallteilen III

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Untersuchungen zum stoffschlüssigen Verbund und flexiblen Dichtelementen  01/2005 bis 01/2007
 Projektleiter

Lotus Extrusion

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Auswahl möglicher Verarbeitungsverfahren; Überprüfung unterschiedlicher Kunststoffe auf die Möglichkeiten der Anwendbarkeit des Systems und der Eigenschaften; Ermittlung von Wechselbeziehungen zwischen Parametern und Oberflächeneigenschaften für die einzelnen Verarbeitungsverfahren; Definition von geeigneten Prüfmethoden für die Eigenschaft „selbstreinigend“; Detaillierte Prüfung der Eigenschaften von Bauteilen mit Lotus-Effect® (in Anlehnung an Standardnormen);  04/2004 bis 03/2006
 Projektleiter

Lotus Spritzguss

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Ziel des Gemeinschaftsprojektes am Kunststoff-Institut Lüdenscheid ist: Eine detaillierte Prüfung der Eigenschaften von Bauteilen mit Lotus-Effect® (in Anlehnung an Standardnormen), Überprüfung unterschiedlicher Kunststoffe auf die Möglichkeiten der Anwendbarkeit des Systems und der Eigenschaften, Definieren von geeigneten Prüfmethoden für die Eigenschaft „selbstreinigend“, gemeinsame Erstellung eines Versuchsplans zur serientechnischen Umsetzung, exemplarische Umsetzung in einem Werkzeug mittels geeigneter Methoden (Handling, Integration ins Werkzeug etc.), Unterstützung bei der Einführung der Ergebnisse in die Produktion der Projektteilnehmer  01/2004 bis 03/2006
 Projektleiter

Oberflächenbehandlung 4

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Schwerpunkte: Kosten-/Preisvergleich II; OT-Danbank I, Screening Nano- und Kratzfestlacke  09/2003 bis 08/2005
 Projektleiter

Umspritzen von Metallteilen II

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Erhöhung der Verbundfestigkeit und Dichtigkeit durch Einsatz von Haftvermittlersystemen auf metallische Einlegeteile  00/2003 bis 00/2005
 Projektleiter

Werkzeugoptimierung durch Oberflächen- und Schichttechnologien

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
 09/2002 bis 02/2004
 Projektleiter

Oberflächenbehandlung 3

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Schwerpunkte: Vorbehandlungsverfahren, FIM, Prüfung von Kratzfestigkeit  09/2001 bis 08/2003
 Projektleiter

Umspritzen von Metallteilen I

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Ermittlung Stand der Technik im Bereich Umspritzen von Einlegeteilen  00/2001 bis 00/2003
 Projektleiter

Oberflächenbehandlung 2

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Schwerpunkte: Folien hinterspritzen, Erstellung einer Norm zur Kratzfestigkeit, PVD, Partielle Galvanisierung  09/1999 bis 08/2001
 Projektleiter

Oberflächenbehandlung 1

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Einführung in die Oberflächentechnik, Handbuch Dekorverfahren, Kosten-/Preisvergleich  09/1997 bis 08/1999
 Projektleiter

Qualitätsmanagement im Werkzeugbau

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Verbundprojekt zur Einführung der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9000ff., IST-Aufnahme, Dokumentationserstellung, Prozesssdefinition, Prozessoptimierung, Begleitung bis zur Zertifizierung  04/1997 bis 03/1998

Konvoi II "Einführung eines QM-Systems nach DIN EN ISO 9000ff

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Verbundprojekt zur Einführung der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9000ff., IST-Aufnahme, Dokumentationserstellung, Prozesssdefinition, Prozessoptimierung, Begleitung bis zur Zertifizierung  04/1996 bis 03/1997

Vorbereitung nach DIN EN ISO 9001

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Verbundprojekt zur Einführung der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9000ff., IST-Aufnahme, Dokumentationserstellung, Prozesssdefinition, Prozessoptimierung, Begleitung bis zur Zertifizierung  00/1995 bis 00/1996

Systematische Vorgehensweise zur gezielten Materialauswahl

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Eintwicklung eines systematischen Vorgehensweise zur gezileten Materialauswahl, Anforderungsprofile, Checklisten, Auswahlprgramm MATPRO  00/1994 bis 00/1996

Zertifizierung nach DIN EN ISO 9000ff

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Verbundprojekt zur Einführung der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9000ff., IST-Aufnahme, Dokumentationserstellung, Prozesssdefinition, Prozessoptimierung, Begleitung bis zur Zertifizierung  00/1994 bis 00/1995

Medizintechnik II

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Etablierung und Nutzung von Informationsnetzwerken zur gezielten Kommunikation zwischen den Projektteilnehmern untereinander und zu außenstehenden Know-How-Trägern; Überlegungen zur Einrichtung einer „Suche-Biete-Plattform“ für technische Belange der Teilnehmer untereinander und für Produktanfragen von außerhalb   bis
 Projektleiter


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